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16 Tage

Peru mit Inka Trek

Begeben Sie sich auf eine 4-tägige Inka-Trail-Wanderung nach Machu Picchu. Die Reise führt Sie auch nach Lima, Arequipa, zum Colca-Tal, zum Titicacasee und zur alten Hauptstadt der Inka, Cuzco.

Peru mit Inka Trek Peru mit Inka Trek
16 Tage

Peru mit Inka Trek

Begeben Sie sich auf eine 4-tägige Inka-Trail-Wanderung nach Machu Picchu. Die Reise führt Sie auch nach Lima, Arequipa, zum Colca-Tal, zum Titicacasee und zur alten Hauptstadt der Inka, Cuzco.

Höhepunkte dieser Reise

  • Ziehen Sie die Wanderschuhe an und kommen Sie mit auf eine herausfordernde 4-tägige Wanderung auf dem alten Inka-Trail nach Machu Picchu
  • Erleben Sie die interessanten Traditionen der bunten Indianerstämme am Titicacasee
  • Sehen Sie, wie die majestätischen Kondore elegant über dem Himmel der tiefen Schlucht Colca-Tal schweben
  • Besuchen Sie die beeindruckenden Plätze und Kathedralen aus der spanischen Kolonialzeit in Lima, Arequipa und Cuzco

Preis inkludiert immer

  • Alle internationalen und interne Flüge
  • Alle Transfers am Zielort
  • Alle Aktivitäten und Ausflüge wie beschrieben
  • Alle Unterkünfte

Das erwartet Sie:

Dank der zahlreichen Inka-Ruinen und anderen geschichtlichen Zeugnisse kommen Kulturliebhaber in Peru voll auf ihre Kosten. Entdecken Sie die bezaubernden Städte im Kolonialstil, atemberaubende Berge und Vulkane, das Colca-Tal, das Heilige Tal der Inka mit den beeindruckenden Terrassen und die indigene Bevölkerung mit ihren traditionellen Märkten. Lamas, Alpakas und Kondore gehören in dieser Landschaft einfach dazu. Am hochgelegenen Titicacasee lernen Sie die indigene Bevölkerung der Urus und Quechua kennen und besuchen die Ruinen der alten Inka-Hauptstadt Cusco. Danach beginnt die Wanderung auf dem dem alten berühmten Inka-Pfad. Auf diesem Pfad kommen Sie vorbei an geschichtsträchtigen Inka-Ruinen, schneebedeckten Berggipfeln, durch herrliche Natur, grüne Täler, sehen vielfältige Pflanzen und Tiere und erreichen am Ende Machu Picchu.

Wie ist der Preis?
Folgendes ist in der Reise enthalten
  • Flug von Deutschland nach Lima mit Zwischenlandung(en)
  • Flug von Cusco nach Deutschland mit Zwischenlandung(en)
  • 1 Inlandsflug: Lima – Arequipa
  • Transfer von und zu den Flughäfen (kleinere internationale Gruppen)
  • Busfahrt: Arequipa – Colca Canyon – Puno – Cusco
  • 11 Übernachtungen in guten Hotels einschl. Frühstück
  • 3 Übernachtungen am Inka-Trail inkl. Transport von und nach Cusco, englischsprachiger Guide, Träger, Vollpension und Führung durch Machu Picchu
  • 6 x Mittagessen (Tag 4, 6, 7, 10, 11, 12)
  • 3 x Abendessen (Tag 10, 11, 12)
  • Individuelle Rundreise; alle Ausflüge finden in internationalen Kleingruppen mit lokalen englisch sprechenden Guides statt (Möglichkeit für deutsch sprechende Guides auf alle Ausflüge gegen einen Aufpreis)
  • Rund um die Uhr besetztes Notruftelefon während der Reise
  • Reisesicherungsschein für Pauschalreisen
  • Abreisegarantie: Die Reise findet unabhängig von der Zahl der Teilnehmer statt

Die folgenden Ausflugspakete sind inklusive:

  • Halbtagesrundfahrt in Lima einschl. Lima Art-Museum
  • Halbtagesrundfahrt in Arequipa einschl. Santa Catalina Kloster
  • 2-tägige Tour durch das Colca-Tal, mit Besuch des Thermalbades, der landwirtschaftlich genutzten Terrassen und Beobachtung der Kondore
  • Ganztagsausflug auf dem Titicaca See mit den Inseln Uros und Taquile
  • Halbtags Stadtführung in Cusco und naher Umgebung
  • Ganztagsausflug zum Heiligen Tal
  • Eintrittsgelder für die genannten Sehenswürdigkeiten

 

Der Inka-Trek ist von April bis Oktober 2019 ausgebucht. Wir können Ihnen stattdessen den Salkantay-Trek zum gleichen Preis anbieten.

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Tagesprogramm
Tag 1: Abreise aus Deutschland und Ankunft in Lima

An diesem Tage werden Sie von Deutschland aus nach Peru fliegen (mit Zwischenlandung/en). Bei Ankunft im Flughafen von Lima holt Sie ein Vertreter unseres Kooperationspartners in Peru ab und bringt Sie zum Hotel. Die Fahrt vom Flughafen zum Hotel dauert ca. 40 Minuten und unterwegs bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Fragen zum weiteren Reiseverlauf zu stellen. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

Tag 2: Stadtrundfahrt in Lima

Heute unternehmen Sie eine halbtägige Stadtrundfahrt durch die peruanische Hauptstadt Lima, die 1535 von Francisco Pizarro gegründet wurde. Zum Besuchsprogramm gehört der schöne, geschäftige zentrale Platz Plaza Mayor mit seinen Rosengärten, hohen Palmen und Springbrunnen und dem Schutzengel der Stadt. Der Platz ist umgeben von schönen Kolonialzeitbauten – dem Präsidentenpalast, dem Palast des Erzbischofs und der großen Kathedrale von 1555, in der die Gebeine von Pizarro beerdigt sind. Im Anschluss werden Sie das Kloster San Fransisco und dessen Kirche von 1674 besuchen, eine der schönsten Barockkirchen der Stadt. Dort sind schöne Mosaikfliesen aus Sevilla sowie Fresken zu sehen, die nach dem Zusammensturz einer Mauer während eines Erdbebens zufällig entdeckt wurden. Beeindruckend ist auch das dortige Museum für Sakralkunst, die Bibliothek mit über 25000 Büchern und die Katakomben unter der Kirche.

Weiter geht es in den Bezirk San Isidro mit seinen beliebten Parks und in den modernen Stadtteil Miraflores mit seinen Stränden, schönen Gärten, Plätzen und gemütlichen Cafés und Restaurants. Als Abschluss besuchen Sie das Kunstmuseum, das für seine umfassende Sammlung an Schmuck und Gebrauchskunst aus präkolumbianischer Zeit berühmt ist.

Der späte Nachmittag und Abend stehen zur freien Verfügung.

Tag 3: Flug von Lima nach Arequipa

An diesem Morgen werden Sie zum Flughafen nach Lima gefahren, von wo aus Sie zur 2400 m hoch gelegenen Stadt Arequipa fliegen, die für ihre Gebäude aus der Kolonialzeit bekannt ist. Die um die Stadt gelegenen Vulkane Misti (5822 m), Chachani (6057 m) und Pichu-Pichu (5669 m) verleihen der Stadt eine ganz besondere Atmosphäre. Nach der Ankunft im Flughafen von Arequipa werden Sie zum Hotel gebracht.

Danach brechen Sie auf zu einer Stadtbesichtigung, bei der Sie die vielen vornehmen Herrschaftshäuser und die Kolonialzeitbauten aus dem 18. Jh. mit den kunstvoll geschnitzten Türen, französischen Fenstern mit Gittern und geräumigen Innenhöfen kennenlernen. „Die weiße Stadt“ erhielt ihren Namen von den weißen vulkanischen Steinen, aus denen die Stadt fast ausschließlich besteht. Sie lernen den schönen zentralen Plaza de Armas mit seinen Palmen, alten Gaslaternen, Springbrunnen und der großen Kathedrale kennen.

Danach besuchen Sie das Santa Catalina-Kloster, in dem einst 400 Nonnen wohnten und das heute zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt. Es wurde 1580 von der wohlhabenden Witwe Maria de Guzmán gegründet, im Laufe des 17. Jh. fertiggestellt und diente der damaligen besseren Gesellschaft zur Unterbringung der zweitgeborenen Töchter. Bereits im Alter von drei Jahren wurden die Mädchen ins Kloster geschickt, in dem sie dann ihr ganzes Leben verbrachten. Erst seit 1970 pflegt das Kloster einen offeneren Umgang mit seiner Umgebung, sodass die etwa 20 Nonnen, die heute noch im Kloster wohnen, am Leben der Gesellschaft teilhaben können.

Bevor Sie ins Hotel zurückkehren, kommen Sie am Yanahuara-Platz vorbei. Dort sollten Sie unbedingt die schönen Fotomotive der Vulkane mit Ihrer Kamera „einfangen“.

Tag 4: Mit dem Bus von Arequipa ins Colca-Tal

Früh am Morgen geht es zu einer faszinierenden Schlucht, dem Colca-Tal, das 3.191 Meter tief ist. Zum Vergleich, das Colca-Tal ist doppelt so tief wie der Grand Canyon in den USA.

Sie durchfahren die atemberaubende Altiplano-Hochebene, passieren mehrere Dörfer, wo Hirten ihre Lamas und Alpakas hüten und erreichen nach einigen Stunden Fahrt die Stadt Chivay, die als Pforte zum Colca-Tal gilt. Die Vulkane Sabancaya (5976 m) und Ampato (6288 m) prägen die Gegend der Stadt.

Nach der langen Busfahrt laden die Thermalbäder von Chivay zu Erholung und Entspannung ein.

Tag 5: Mit dem Bus vom Colca-Tal nach Puno

In aller Frühe geht es an diesem Morgen los zum Aussichtspunkt Mirador Cruz del Condor, der eine atemberaubende Aussicht über die tiefsten Schluchten des Colca-Tals bietet. Es verschlägt einem den Atem, von hier in die Tiefe zu schauen. Mit etwas Glück können Sie einen Kondor im warmen Aufwind schweben sehen, der mit bis zu 3 m Spannweite zu den größten Vögeln der Welt zählt.

Nach diesem einmaligen Naturerlebnis unternehmen Sie eine kurze Wanderung ins Tal, um die landwirtschaftlich genutzten Terrassen an den Hängen näher zu betrachten, die seit Jahrhunderten bewirtschaftet werden.

Danach geht es zum Lunch zurück zum Hotel. Anschließend fahren Sie in die Stadt Puno, die am Ufer des in 4000 m Höhe gelegenen Titicacasees liegt. Puno hatte für die Inkas besondere Bedeutung. Hier stieg der Legende nach Manco Capac aus dem Schaum des Titicacasees empor und wurde der erste Herrscher der Inkas. Heute ist Puno ein von Landwirtschaft geprägter Ort, weshalb hier viele Produkte aus Lama- und Alpakawolle erhältlich sind.

Tag 6: Der Titicacasee

Heute unternehmen Sie einen Ganztagsausflug auf den Titicacasee, der an Bolivien und Peru grenzt und an dessen Ufer die indigene Bevölkerung der Quechua und Aymara wohnt. Sie besuchen zuerst das Volk der Urus, das von Jagd und Fischfang auf ihren Häusern und Booten aus Schilf in der Puno-Bucht lebt. Hier erhaschen Sie einen kurzen Eindruck ihres Alltags und ihrer Kultur.

Danach fahren Sie weiter zur friedlichen Insel Taquile, wo Sie auch mit Einheimischen Zeit verbringen und eine ganz andere Gesellschaft kennenlernen werden. Ihr Guide unternimmt mit Ihnen einen Spaziergang zum höchsten Punkt der Insel, der einen herrlichen Ausblick über den 174 km langen und 64 km breiten Titicacasee bietet.

Am Nachmittag bringt Sie das Boot nach Puno zurück, wo der restliche Tag zur freien Verfügung steht.

Tag 7: Mit dem Bus von Puno nach Cusco

Heute steht Ihnen eine lange aber ereignisreiche Fahrt bevor. Sie werden vom Hotel zum Busbahnhof gefahren. Von dort fährt Sie ein Bus nach Cusco, der uralten Hauptstadt des Inkareiches und heutigen blühenden, multikulturellen Stadt.

Sie durchqueren dabei die Altiplano-Hochebene, in der Sie auf Vikunjas stoßen werden, die mit dem Kamel verwandt sind und wie Lamas oder Alpakas aussehen. Unterwegs wird an mehreren Sehenswürdigkeiten Halt gemacht, wo Sie von einem ortskundigen Guide durch Ruinen und Denkmäler geführt werden. Dazu zählt das 3500 Jahre alte, pyramidenförmige Bauwerk Pukara (auch Pucara genannt). Danach passieren Sie La Paya, den mit 4319 m höchsten Punkt auf der Strecke. Danach geht es bergab durch ein schönes Tal, in dem Gemüse, Mais und Kartoffeln üppig wachsen. In Raqchi besuchen Sie die Ruinen des Tempels Cirachocha, einem der heiligsten Orte der Inkas. Letzter Halt vor Cusco ist die berühmte Kirche Andahuaylillas – wegen ihrer schönen Deckenmalereien und Kunstgegenstände auch „Sixtinische Kapelle der Anden“ genannt.

Nach der Ankunft in Cusco und der Anmeldung im Hotel können Sie am Abend die Stadt und seine guten Restaurants erkunden.

Tag 8: Cusco

Dieser Morgen und Vormittag steht zur freien Verfügung. Erst am Nachmittag unternehmen Sie eine Rundfahrt in und um Cusco. Zum Besuchsprogramm gehört der zentrale Platz Plaza de Armas, der zur Zeit der Inkas „Hucaypata“ (Platz der Krieger) genannt wurde. Dort steht auch die zwischen 1560 und 1664 erbaute Kathedrale Santo Domingo, die auf den Grundmauern des ehemaligen Inka-Palastes „Viracochas“  erbaut wurde und sich als eine ausgewogene Mischung spanischer Renaissance-Architektur und Inka-Steinmetzkunst präsentiert. Neben der Kathedrale führt eine Straße zum ehemaligen Sonnentempel Koricancha, einem aus behauenen Steinen errichteten Gebäude, das ganz ohne Mörtel auskommt.

Weiter geht es zum Kenko, einem Heiligtum und Festplatz der Inkas mit einem riesigen, zerklüfteten Stein und einer Höhle. Hier wurden früher Götter angebetet. Etwas weiter entfernt steht die kleine Bergfestung Puka Pukara, die vermutlich einst zur Bewachung des Heiligen Tals diente. Dort kann man die in Stein gehauenen Terrassen, Treppen, Tunnel und Türme näher erkunden. Im Norden findet sich das Wasserheiligtum Tombomachay, das einst als Bad für die Herrscher der Inkas diente. Es ist ein bauliches Meisterwert, durch das immer noch Wasser fließt.

Zuletzt besuchen Sie die beschaulich gelegene Ruinenstätte Sacsayhuamán, die mit ihren Doppelmauern aus Granitsteinen (bis 125 Tonnen schwer) das architektonische Können der Inkas zeigt. Von hier hat man eine schöne Aussicht über Cusco. Danach geht es zurück nach Cusco, wo der Abend zur freien Verfügung steht.

Tag 9: Das Heilige Tal

Heute unternehmen Sie einen Ausflug zum Urubamba-Tal, dem Heiligen Tal der Inkas. Zuerst werden Sie die Stadt Pisac besuchen, die insbesondere für ihre Indio-Märkte berühmt ist, auf denen man von peruanischen Wollpullovern über Musikinstrumente bis Gemälden, Webarbeiten und Schmuck alles bekommt. Wegen seiner beeindruckenden Ruinen ist der Ort ebenfalls bekannt. Sie bestehen zwar aus kleineren Steinsbrocken, als die Ruinen von Sacsayhuaman, sind aber dafür um so genauer behauen. Auch die Aussicht kann überzeugen.

Nach dem Lunch fahren Sie in das beschauliche Dorf Ollantaytambo inmitten des Tals, wo die Bewohner noch ihre alten Traditionen pflegen. Der Ort ist für die gleichnamige Ruinenstätte aus Tempeln, Bädern und militärischen Anlagen bekannt.

Danach geht es zurück nach Cusco, wo der restliche Tag zur freien Verfügung steht.

Tag 10: Cuzco – KM 82 – Wayllabamba – Yuncachimpa (ca. 3.300 Meter)

Heute beginnt die Wanderung am weltberühmten Inka-Trail, umgeben von fantastischer Natur und atemberaubender Landschaft, bestehend aus grünen Tälern, hohen Bergen, schneebedeckten Gipfeln und unzähligen Pflanzen und Tieren. Der Inka-Trail selbst gehört bei dieser Wanderung zu den großen Inka-Wegen, die den ganzen Weg von Mendoza in Argentinien bis zur Grenze zwischen Ecuador und Kolumbien führten. Die nächsten 4 Tage wandern Sie auf Wegen, die vor mehreren hunderten Jahren bereits benutzt worden sind. Sie kommen an archäologischen Inka-Ruinen mit jeweils völlig einzigartiger Geschichte vorbei.

Sie werden bereits um 4 Uhr morgens vom Hotel abgeholt und nach Ollantaytambo gefahren. Dort können Sie die letzten Sachen für die Wanderung einkaufen, z. B. Regenschutz, Wanderstöcke, Wasser und Kekse.

Danach fahren Sie zum Wegstein KM 82, wo Sie vom Bus aussteigen. Die Wanderung am Inka-Trail beginnt. Zuerst wandern Sie vom Wegstein KM 82 nach Wayllabamba. Eine recht flache und wunderschöne Wanderung entlang des Flusses Urubamba und durch das gleichnamige Tal mit Aussicht auf den schneebedeckten Berg Veronica, der mit seinen ca. 5.750 Metern der höchste Berg in diesem Gebiet ist. Auf dem Weg kommen Sie an vielen regionalen Dörfern vorbei, in denen die Einwohner ihre Häuser noch immer mit traditionellen Ichú-Gras-Dächern errichten. Danach können Sie rasten und die Aussicht auf Llactapata bewundern, das einst für die Inka ein wichtiges landwirtschaftliches Gebiet war. Sie verlassen dann den Fluss und wandern durch das Tal entlang des Flusses Kusichaca. Dort sind die Chancen gut, um Kolibris herumfliegen zu sehen.

Sie kommen am Nachmittag im Dorf Wayllabamba an und gehen weiter bis zu Ihrem Lager in Yuncachimpa, wo Sie eine herrliche Aussicht auf das Tal und die umliegenden Berge haben.

Transportzeit von Cuzco zum KM 82: Ca. 3,5 Stunden

Distanz: Ca. 14 km

Wanderzeit: Ca. 7-8 Stunden

Schwierigkeitsgrad: Leicht – mittel

Tag 11: Yuncachimpa – Warmiwañusca-Pass – Runkurakay-Pass – Chaquicocha (ca. 3.650 Meter)

Heute ist der anstrengendste Tag der Wanderung. Sie wandern zuerst an Llulluchapampa vorbei durch ein Gebiet mit grünem Nebelregenwald. Danach beginnt ein steiler Anstieg zum Warmiwañusca-Pass in rund 4.200 Metern Höhe, zum höchsten Punkt der Wanderung. Der Name des Passes leitet sich von einem Quechua-Wort ab und bedeutet so viel wie „Der Pass der toten Frau“. Er weist auf die Felsformation am Pass hin. Am Gipfel können Sie eine wohlverdiente Pause einlegen, während Sie die Aussicht auf die schneebedeckten Berge und den Inka-Trail genießen.

Danach beginnt der Abstieg über die Inka-Stufen zum Fluss Pacaymayo. Dort spürt man zum ersten Mal die Geschichte der Inka. Sie erreichen die ersten der vielen Ruinen, den kleinen Wachposten Runkurakay, der häufig in Nebel eingehüllt ist. Sie wandern auf dem ursprünglichen Inka-Trail weiter zum Runkurakay-Pass in ca. 3.950 Metern Höhe. An diesem Ort haben Sie an sonnigen Tagen eine wirklich unglaublich schöne Aussicht auf die Vilcabamba-Berge, in die sich die Inka nach Kämpfen gegen die Spanier einst zurückzogen. Die herrliche Wanderung geht für Sie weiter zu den großen Sayacmarca-Ruinen am Gipfel eines schmalen Felsstücks. Dort erhalten Sie einen interessanten Einblick in die Ruinen und die Geschichte des Gebiets. Danach wandern Sie durch einen kleineren Nebelregenwald zu Ihrem Lager in Chaquicocha, wo Sie ebenfalls eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge haben.

Distanz: Ca. 16 km

Wanderzeit: Ca. 8-9 Stunden

Schwierigkeitsgrad: Mittel – schwer

Tag 12: Chaquicocha – Phuyupatamarca – Wiñay Wayna (ca. 2.650 Meter)

Wenn das Wetter schön ist, wachen Sie zu einer fantastischen Aussicht auf die Vilcabamba-Berge auf. Nach dem Frühstück geht es für Sie weiter zum dritten Pass. Auf dem Weg sehen Sie die tollen Bildhauerarbeiten der Inkas mit Tunnels und perfekt platzierten Steinen. Dieser Teil der Wanderung im Nebelregenwald mit Orchideen, Farnen und vielen bunten Vögeln ist unglaublich schön.

Sie erreichen den dritten Pass in ca. 3.600 Metern Höhe in der Nähe der gut erhaltenen Inka-Stadt Phuyupatamarca, deren Quechua-Name übersetzt „Stadt über den Wolken“ bedeutet und auf die hohe Lage der Stadt verweist. Dort können Sie sich ausruhen und Ihr Mittagessen mit Blick auf das heilige Tal der Inka, das Urubamba-Tal, genießen. Danach beginnt der lange Abstieg zu Wiñay Wayna, nach Machu Picchu und Llactapata der größten Anlage in diesem Gebiet. Die Ruinen liegen an einem Berghang und bestehen aus Häusern, Türmen und Terrassen. Die Lage dieser Ruinen direkt hinter Ihrem Lager ist beeindruckend und wunderschön.

Da es am nächsten Morgen sehr früh losgeht, empfehlen wir Ihnen, früh zu Bett zu gehen und sich nachts gut auszuruhen.

Distanz: Ca. 10 km

Wanderzeit: Ca. 5-6 Stunden

Schwierigkeitsgrad: Leicht – mittel

Tag 13: Wiñay Wayna – Machu Picchu – Cusco

An diesem Morgen brechen Sie bereits sehr früh zum Sonnentor Inti Punku auf. Von hier aus haben Sie bei Sonnenaufgang eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge und die ehemalige Inkastadt Machu Picchu Es hat etwas ganz Besonderes und Mystisches, zu dieser frühen Tageszeit dort zu stehen Sie gehen das letzte Stück des Weges hinab zur einmaligen Ruinenstätte Machu Picchu, die ganz märchenhaft auf einer grünen Anhöhe im Urubamba-Tal liegt, umgeben von Regenwald, grünen Berghängen und schneebedeckten Berggipfeln am Horizont. Dort wird Sie ein ortskundiger Guide über die Anlage führen und Ihnen die schmalen Terrassen an den steilen Berghängen, die kleinen Grabstellen, Gefängnisse, Wohnungen und Tempel näherbringen.

Am 24. Juli 1911 wurden die Ruinen von Machu Picchu durch den US-amerikanischen Archäologen Hiram Bingham wiederentdeckt. Gebaut wurde die Stadt in der Blütezeit des Inkareiches um 1462 n. Chr. und bereits weniger als 100 Jahre später wieder verlassen. Da Machu Picchu nie von den Spaniern entdeckt und ausgeplündert wurde, ist der Ort heute von besonderer kultureller Bedeutung und wird von den Einheimischen als heilig betrachtet. Hier lebten einst Priester, hochstehende Beamte, Handwerker, Diener und Jungfrauen, deren Leben dem Sonnengott geweiht waren. Die Stadt verfügte über Straßen, Aquädukte, die noch heute mit Wasser gefüllt sind, Fontänen und Gänge, die für religiöse Rituale dienten.

Nach einer Führung haben Sie Zeit, das Gebiet auf eigene Faust zu erkunden.

Der Nachmittag in Aguas Calientes steht zu Ihrer freien Verfügung. Sie können Ihr Mittagessen genießen und evtl. die Thermalbäder, auch genannt Hot Springs, besuchen und im natürlich warmen Wasser entspannen. Denken Sie an die Badekleidung! Nach diesen heißen Quellen ist auch die Stadt Aguas Calientes benannt. Der Name bedeutet warmes Wasser.

Ihr Zug zurück nach Cusco geht am späten Nachmittag. Den genauen Zeitpunkt gibt Ihnen Ihr Guide nach der Führung am Machu Picchu bekannt.

Bei der Ankunft in Cusco werden Sie wieder zu Ihrem Hotel gefahren.

Transportzeit von Aguas Calientes zurück nach Cuzco: Ca. 3,5 Stunden

Distanz: Ca. 5 km

Wanderzeit: Ca. 2-3 Stunden

Schwierigkeitsgrad: Leicht – mittel

Tag 14: Cusco

Da keine Ausflüge geplant sind, steht dieser Tag zur freien Verfügung.

Tag 15: Rückflug

Sie werden vom Hotel zum Flughafen gebracht, von wo aus Sie die Heimreise nach Deutschland (mit Zwischenlandungen) antreten.

Tag 16: Ende der Reise

Nach einem erlebnisreichen Urlaub landen Sie wieder in Deutschland.

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