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Praktische Informationen rund um Bolivien

1. Klima

Bolivien liegt zentral in Südamerika – ohne Verbindung zum Meer. Da die Höhenunterschiede bedingt durch die Lage in den Anden beträchtlich sind, sind die klimatischen Verhältnisse sehr unterschiedlich. Im Südwesten erstreckt sich die Hochebene Altiplano auf einer Höhe von 3500 bis 4000 m über dem Meeresspiegel, umgeben von Gebirgszügen. Hier liegen u. a. der Titicacasee, La Pz und die Salzpfanne Salar de Uyuni. Tagsüber ist es hier kühl und nachts kann es ausgesprochen kalt werden. Nach Norden hin erstreckt sich das Tiefland mit Regenwald, Sümpfen und Savanne. Hier ist es sehr warm und die Luftfeuchtigkeit hoch. Das Jahr lässt sich in Trockenzeit (Winter) und Regenzeit (Sommer) aufteilen. Letztere dauert von November bis März, wobei es im Januar und Februar am heftigsten regnet. Die Trockenzeit dauert von April bis Oktober.

Wetterstatistik für La Paz:

JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ
Tagestemperaturen 13 13 14 14 13 13 13 14 14 16 16 14
Nachttemperaturen 3 3 2 2 0 -2 -3 -2 0 2 3 3
Niederschlag (mm) 116 110 66 26 14 3 6 12 29 42 44 96
Tages
temperatur
Nacht
temperatur
Nieder
schläge mm
JAN 13 3 116
FEB 13 3 110
MÄR 14 2 66
APR 14 2 26
MAI 13 0 14
JUN 13 -2 3
JUL 13 -3 6
AUG 14 -2 12
SEP 14 0 29
OKT 16 2 42
NOV 16 3 44
DEZ 14 3 96

Wetterstatistik für Santa Cruz:

JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ
Tagestemperaturen 31 30 30 29 26 24 25 28 30 31 31 31
Nachttemperaturen 23 22 22 21 18 17 17 18 19 21 22 22
Niederschlag (mm) 161 136 94 68 63 53 34 40 52 88 116 141
Tages
temperatur
Nacht
temperatur
Nieder
schläge mm
JAN 31 23 161
FEB 30 22 136
MÄR 30 22 94
APR 29 21 68
MAI 26 18 63
JUN 24 17 53
JUL 25 17 34
AUG 28 18 40
SEP 30 19 52
OKT 31 21 88
NOV 31 22 116
DEZ 31 22 141
2. Folgendes ist nicht in unseren Pauschalreise-Preisen enthalten
  • Internationale Luftverkehrsabgabe = USD 40,80 pro Person bei Abflug aus La Paz
  • Örtliche Flughafengebühren
  • Zusätzliche Mahlzeiten
  • Reise- und Reiserücktrittsversicherungen
  • Trinkgelder
3. Die Reiseform

Ausflüge und Transfers werden in kleineren internationalen Gruppen mit englischsprechenden Guides durchgeführt.

4. Beste Reisezeit in Bolivien

Am besten ist die Zeit von April bis Oktober, denn dann scheint in aller Regel die Sonne vom strahlend blauen Himmel. Es ist darauf zu achten, dass die Temperaturen in der Sonne und im Schatten sehr unterschiedlich und Nachttemperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht ungewöhnlich sind. Die Regenzeit ist im Hoch- und Flachland gleich (Nov – März) und durch Überschwemmungen können manche Gebiete unzugänglich werden.

5. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Lesen Sie bitte unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB’s) gründlich durch, weil diese die Grundlagen in Verbindung mit Reisen bilden, die bei Aufsafari.de gebucht werden.

6. Reiseversicherung - Info

Lamatravel.de weist insbesondere auf die Möglichkeit des Abschlusses einer Reiserücktrittsversicherung, sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit hin.

7. Zeitunterschied

Dieser variiert je nach Sommer- oder Winterzeit bei uns.
Unterschied bei Sommerzeit: – 6 Stunden. D. h.: Wenn es bei uns 12.00 Uhr mittags ist, zeigt die Uhr in Bolivien 6.00 Uhr morgens an.
Unterschied bei Winterzeit: – 5 Stunden.

8. Sprache

In Bolivien wird Spanisch gesprochen, aber man gibt sich große Mühe, sich auch auf Englisch verständlich zu machen. Da das auf dem Lande Probleme bereiten kann, setzen wir Führer ein, die der spanischen und englischen Sprache mächtig sind. Wenn man die spanischen Wörter „por favor“ (bitte) und „gracias“ (danke) fleißig nutzt, gewinnt man schnell Sympathien.

9. Impfungen

Wir raten Ihnen diesbezüglich einen Spezialisten oder Ihren Hausarzt und eventuell eine autorisierte Impfklinik zu konsultieren.

Informationen über Impfungen in Bolivien.

10. Reisepass/Visum/ESTA

Ihr Reisepass muss noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Bei einem Aufenthalt in Bolivien von weniger als 90 Tagen ist für deutsche Staatsbürger kein Visum erforderlich.

Bestimmungen für Zwischenlandungen in den USA:

Grundsätzlich besteht für nicht vorbestrafte deutsche Staatsbürger für die Dauer von 90 Tagen kein Visumzwang für die USA.  Das sogenannte „Visa Waiver Programm“ gilt für Inhaber deutscher Reisepässe. Danach muss man einen ESTA-Antrag (Electronic System for Travel Authorization) stellen. Die Reisegenehmigung gilt für 90 Tage ab Einreise. Damit entfallen frühere, während des Fluges auszufüllende Formulare. Ohne die Reisegenehmigung ESTA ist keine Einreise möglich. Der Antrag ist spätestens 72 Stunden vor der Abreise zu stellen, es sind USD 14,- pro Person zu zahlen und alle Reisenden müssen unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/die geforderten Angaben machen. Es sei darauf hingewiesen, dass mit ESTA kein Recht auf Einreise besteht, vielmehr können die US-Behörden jederzeit (bei Antragsstellung und auch bei Ankunft) Antragsteller abweisen, was jedoch nur sehr selten vorkommt. Es empfiehlt sich, eine Papierkopie der ESTA-Reisegenehmigung mitzuführen. Die ESTA-Registrierung ist 2 Jahre lang gültig und ist vor jeder neuen Einreise zu aktualisieren.

Wer nach dem 1. März 2011 die Länder Iran, Irak, Sudan oder Syrien besucht hat, muss ein Visum bei der amerikanischen Botschaft beantragen, denn ein Antrag auf Reisegenehmigung (ESTA) ist für diese Personen nicht möglich. Dies gilt auch für Personen mit doppelter Staatsbürgerschaft aus den o. a. Ländern.

11. Währung

Im Lande wird mit Boliviano (1 BOB = 100 Centavos) bezahlt. Unter der Webadressehttp://bankenverband.de/service/waehrungsrechner können Sie sich den aktuellen Kurs anzeigen lassen. Es empfiehlt sich, US-amerikanische Dollars mitzubringen, die man bei Ankunft in einer Wechselstube umtauschen kann. Wenn Sie ihre Kreditkarte mitbringen, sollten Sie die PIN nirgendwo notiert aufbewahren. Geldautomaten (ATM) gibt es fast überall. Gängige Kreditkarten kann man in vielen Hotels, Restaurants und in Läden benutzen. Das gilt in ländlichen Gegenden jedoch nur eingeschränkt!

12. Preisniveau

Generell sind die Preise in Bolivien niedriger als in Deutschland. Auch wenn es billiger ist, auswärts zu essen, kommt es doch auf die Ansprüche an, und in ländlichen Bereichen ist es preiswerter, als in großen Städten. Ein gutes Menü ist schon für etwa EUR 5,- zu haben.

13. Trinkgelder

In Restaurants gibt man etwa 10 % des Rechnungspreises, während Trinkgelder bei Taxifahrern unüblich sind. Es ist jedoch üblich, dass jeder dem Reiseleiter USD 4,- und dem Busfahrer USD 2,- pro Tag zukommen lässt. Zwar sind Trinkgelder eine freiwillige Leistung und keineswegs ein „Muss“, aber in lateinamerikanischen Ländern sind sie verbreitete Praxis.

14. Elektrizität

Spannung landesweit 220 V, in La Paz jedoch 110 oder 120 V.

15. Telefon und Internet

Die Landesvorwahl für Bolivien lautet +591. Da das Telefonieren teuer werden kann, sollte man die Kosten vorab klären.
In größeren Städten gibt es Internet-Cafés.

16. Sicherheit

In allen Ländern, in denen Armut herrscht, sollte man sich unauffällig verhalten. Es ist nicht ratsam, Wertgegenstände unbeaufsichtigt zu lassen oder gar zu zeigen. Da wir nur mit qualifizierten, erfahrenen Reiseleitern zusammenarbeiten, können Sie sich Rat bei ihnen holen, wo man sich sicher bewegen kann. Wenn Sie diese Ratschläge befolgen, besteht kaum Gefahr.

17. Essen und Trinken

Die Küche ist sehr vielfältig und die Angebote variieren je nach Landesteil. Am Titicacasee sind Fischgerichte beliebt. Insbesondere solche mit Forellen, die hier gezüchtet werden, sind sehr zu empfehlen. Ansonsten überwiegen Fleischgerichte (Rindfleisch und Geflügel). Als Beilage gibt es zumeist Kartoffeln und Salat. Von Bolivien aus trat übrigens die Kartoffel ihren Siegeszug durch Europa an, und hierzulande wird eine große Zahl von Arten angebaut, die wir gar nicht kennen. Eine Hauptmahlzeit besteht zumeist aus einer Suppe, einem Hauptgericht und einem Kaffee oder Tee zum Abschluss. In Bolivien wird Wein von ausgezeichneter Qualität angebaut, und es gibt ein großes Angebot an Erfrischungsgetränken, zu denen natürlich auch Cola gehört. Bei einem Ausflug durch das Hochland wird man ganz bestimmt auf ein besonderes Getränk stoßen – Mate de Coca, einem Tee aus Cocablättern, der gegen die Höhenkrankheit wirksam sein soll.

18. Höhenkrankheit

Es ist schwierig vorauszusagen, wer von ihr betroffen sein wird, denn sie hängt nicht von der körperlichen Verfassung ab. Alle können von der Soroche, wie sie hier genannt wird, heimgesucht werden. Zwar kann man einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, aber sie sind keine Garantie dafür, dass sie einen nicht trotzdem ereilt. Es gibt vorbeugende Mittel (Arzt oder Apotheker fragen!), man sollte reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen, keinen Alkohol trinken und nur leichte Speisen zu sich nehmen. Außerdem sollte man es die ersten Tage ruhig angehen lassen. Wenn man sich sukzessive in größere Höhen vorwagt, kann sich der Körper an die dünnere Luft gewöhnen und das Risiko zu erkranken fällt.

Typische Symptome für Höhenkrankheit sind: Atemnot, Schwindel, Kopfschmerzen und Erbrechen. Nach ein bis zwei Tagen, wenn sich der Körper eingewöhnt hat, nehmen sie zumeist ab. Viele Hotels halten vorsichtshalber Sauerstoffmasken bereit.

19. Flugreservierung und Flugtickets

Wir senden Ihnen eine Flugreservierung, sobald Sie Ihre Reise bestellen. Auf den Reiseplan sind Zeiten und Reiseroute ersichtlich. Es ist wichtig, dass Sie kontrollieren, dass Ihr Name richtig geschrieben ist. Ihr Name muss bei der Reservierung ganz genauso wie in Ihrem Pass geschrieben werden.  Wenn Sie Kommentare zum Reiseplan haben oder Fehler bei den Namen bemerken, kontaktieren Sie uns bitte umgehend.

Heutzutage gibt es ausschließlich elektronische Flugtickets (E-Tickets). Sie erhalten daher kein Papierticket für den Check-in am Flughafen. Für das Einchecken am Flughafen benötigen Sie Ihren Pass und die Buchungsreferenznummer. Die Buchungsreferenz geht aus Ihrem Reiseplan hervor.

20. Servicebrief

Wenn Sie eine Reise bei uns gebucht haben, erhalten Sie vor der Abreise einen Servicebrief. Im Servicebrief finden Sie wichtige Informationen, z. B. über das Einchecken, wie Sie sich im Falle von Verspätungen verhalten und unsere vereinbarten Richtlinien bezüglich Trinkgeld. Darüber hinaus finden Sie hier wichtige Telefonnummern für unsere regionalen Partner sowie unsere Notfallhotline.

Es ist daher wichtig, dass Sie den Servicebrief ausdrucken und auf die Reise mitnehmen.

21. Sitzreservierung, Upgrade für extra Beinfreiheit

Wir empfehlen, dass Sie eine Sitzreservierung für Ihren Flug vornehmen. Viele Fluggesellschaften bieten außerdem Upgrades auf die reservierten Tickets auf Plätze mit extra Beinfreiheit und Komfort, z. B. Economy Comfort bei KLM oder Premium Voyageur bei Air France. Ein solches Upgrade können Sie auf der Webseite der Fluggesellschaft vornehmen. Die meisten Gesellschaften haben darüber einen Menüpunkt, der „Manage my booking“ heißt.  Bitte beachten Sie, dass viele Fluggesellschaften Bezahlung für eine Sitzreservierung verlangen. Sie müssen daher Ihre Kredit-/Bankomatkarte zur Hand haben, bevor Sie beginnen.

Leider gibt es keine einheitlichen Regelungen dafür, wann die Sitzreservierung frühestens erfolgen kann. Wir empfehlen Ihnen, so früh wie möglich zu versuchen, eine Sitzreservierung vorzunehmen. Dadurch erfahren Sie sicher, wann eine solche vorgenommen werden kann, falls dies nicht sofort möglich ist. Es ist ganz normal, dass die Sitzreservierung erst 72 oder 24 Stunden vor der Abreise erfolgen kann.

22. Koffer und Handgepäck

Da wir für die Flüge nach Bolivien verschiedene Fluggesellschaften nutzen, können die Vorschriften bezüglich Gewicht der Gepäckstücke schwanken. Bitte beachten Sie die Angaben auf dem Flugticket und fragen Sie uns gegebenenfalls.

Sie und Ihr/e Begleiter/in sollten die Koffer so packen, dass man nicht hilflos dasteht, wenn schlimmstenfalls einer der Koffer nicht rechtzeitig ankommt. Das wird sicherlich nicht passieren, aber sicher ist sicher. Sollten Sie dennoch Pech haben, wird das verspätete Gepäckstück in Ihrem Hotel abgeliefert.

Stellen Sie sicher, dass sich alle unbedingt benötigten Dinge im Handgepäck befinden. Dazu gehören: Reisepass, Visum, Flugticket, Versicherungsschein, Kreditkarte/n, Geld, Rezepte, ggf. Infos zu Krankheiten, dringend benötigte Medikamente und eine Hausapotheke (Mittel gegen Durchfall, Kopfschmerzen usw.). Dazu gehören auch Fotoapparat, Handy, Tablet usw.

Weil es bedingt durch die Klimaanlage (Luftdüsen) ziehen kann, sollten Sie eine Jacke zur Hand haben.

23. Transfer zum Hotel und zurück

Bei der Ankunft auf den Flughäfen werden Sie von einem unserer Vertreter vor Ort abgeholt. Er hält in der Empfangshalle ein Schild mit Ihren Namen hoch. Bei der Abreise werden Sie zum Flughafen gefahren. Wann das geplant ist, erfahren Sie bei Ihrer Ankunft in Bolivien.

HABEN SIE FRAGEN?

Kontaktieren Sie unsere Experten:
+49 (0) 4193 809 45 12
info@lamatravel.de

Öffnungszeiten:
Mo - Fr | 09.00 – 16.00 Uhr

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